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Gäste auf Zeit - Grenzgänger - transkulturelle Vermittler: Identitätsbildungsprozesse in der Migration


Hornstein Tomić, Caroline; Ivanda Jurčević, Katica
Gäste auf Zeit - Grenzgänger - transkulturelle Vermittler: Identitätsbildungsprozesse in der Migration // Gast: Arbeit. Gehen, Bleiben und Zurückkehren – Positionen zur Arbeitsmigration im Raum Ex-Jugoslawiens. / Nuber, Jörn / Welebil, Angelika (ur.).
Wien/St. Wolfgang: Edition Art Science, 2012. str. 173-222


Naslov
Gäste auf Zeit - Grenzgänger - transkulturelle Vermittler: Identitätsbildungsprozesse in der Migration
(Temporary guests - border-crossers - transcultural mediators: processes of identity construction in migration)

Autori
Hornstein Tomić, Caroline ; Ivanda Jurčević, Katica

Vrsta, podvrsta i kategorija rada
Poglavlja u knjigama, znanstveni

Knjiga
Gast: Arbeit. Gehen, Bleiben und Zurückkehren – Positionen zur Arbeitsmigration im Raum Ex-Jugoslawiens.

Urednik/ci
Nuber, Jörn / Welebil, Angelika

Izdavač
Edition Art Science

Grad
Wien/St. Wolfgang

Godina
2012

Raspon stranica
173-222

ISBN
978-3-9022864-00-0

Ključne riječi
Migration, Identität, Gastarbeiter, Deutschland
(Migration, identity, guestworker, Germany)

Sažetak
Der Beitrag widmet sich den Migrationsbewegungen nach Deutschland und den damit einhergehenden dynamischen Identitätskonstruktionen von Kroaten aus (dem ehemaligen) Jugoslawien, im Zuge des Zerfallsprozesses dann aus Kroatien und Bosnien-Herzegowina in jeweiligen sozio-ökonomischen und politischen Kontexten. Er beginnt mit einem historischen Überblick über die wichtigsten Stadien des Migrationsgeschehens von der politisch motivierten Migration seit den vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts, über die Anwerbung der ersten Gastarbeiter in den sechziger Jahren, die folgenden Kettenwanderungen und Wellen des Familiennachzugs, die Flüchtlingsmigrationen in den neunziger Jahren aus kroatischen und bosnisch-herzegowinischen Gebieten, bis zu den aktuellen Migrationsdynamiken (Saisonarbeit, zirkuläre Migration etc.), einschliesslich Rückwanderungen. Er geht auf unterschiedliche Stufen und Modi der Eingliederung (Akkulturation, Assimilation, Integration) in die deutsche Aufnahmegesellschaft im Spannungsverhältnis zum Herkunftsbezug ein, und eröffnet darüber einen Blick auf die Komplexität des Migrationsgeschehens. Die Rolle von Schlüsselinstitutionen und ihren multiplen Identifikationsangeboten zum Erhalt des Herkunftsbezugs, wie der kroatischen katholischen Kirche (Mission), Einwanderervereinen, Schulen etc. wird ebenso berücksichtigt, wie die Ausgestaltung transnationaler Migrationsnetzwerke. Aus der Erfahrungsperspektive wird dann beleuchtet, wie ausgesprochen heterogen die kroatische Diaspora als eine der stärksten und ältesten Einwanderergruppen in Deutschland ist, tragen doch die Motivationen, Familienkontexte, sozialen Stratifizierungen und generationellen Abstufungen innerhalb dieser Einwanderergruppe zu äußerst vielfältigen Migrationsbiographien bei. Besonderes Augenmerk wird der Generationenspezifik der Migrationserfahrung im Hinblick auf Fragen der Zugehörigkeit und ihrer wiederholten Redefinition im biographischen Verlauf, des Identitätsmanagements, der Lebensplanung und hier vor allem von Rückkehrplänen und ihrer Realisierung geschenkt, die zumal vor dem Hintergrund der wechselnden sozio-politischen Rahmenbedinungungen in den Entsende- sowie der Aufnahmegesellschaft in unterschiedlichem Licht erscheinen.

Izvorni jezik
Ger

Znanstvena područja
Sociologija



POVEZANOST RADA


Projekt / tema
194-0190613-0651 - Ivo Pilar, teoretičar hrvatske modernizacije (Zlatko Matijević, )

Ustanove
Institut društvenih znanosti Ivo Pilar, Zagreb