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Pregled bibliografske jedinice broj: 494216

Penetrierende Kriegsverletzungen der Colorectalregion.


Šarić, Dragan; Tudor, Mario; Grandić, Leo; Juričić, Joško; Rešić, Asim; Tripković, Andro;
Penetrierende Kriegsverletzungen der Colorectalregion. // Chirurg, 72 (2001), 4; 425-432 doi:10.1007/s001040051325 (međunarodna recenzija, članak, znanstveni)


Naslov
Penetrierende Kriegsverletzungen der Colorectalregion.
(Penetrating colorectal injuries in war)

Autori
Šarić, Dragan ; Tudor, Mario ; Grandić, Leo ; Juričić, Joško ; Rešić, Asim ; Tripković, Andro ;

Izvornik
Chirurg (0009-4722) 72 (2001), 4; 425-432

Vrsta, podvrsta i kategorija rada
Radovi u časopisima, članak, znanstveni

Ključne riječi
Colorectalverletzungen - Kriegsverletzungen - penetrierende Schussverletzungen - Diagnostik-chirurgische Behandlung
(Colorectal injuries- penetrating gunshot wounds - diagnosis - surgical treatment)

Sažetak
Kriegsbedingte Schusscolorectalverletzungen können durch Primärversorgung oder Derivationsmethode versorgt werden. In dieser Studie sind beide Methoden dargestellt. Methoden: In der vorliegenden Studie werden 155 Verletzte (7 % der Gesamtzahl der Patienten ; n = 2220) dargestellt, die während des Kroatischen Kriegs (vom Juli 1991 bis März 1994) wegen einer Explosions- und Schussverletzung an der Chirurgischen Universitätsklinik Split behandelt worden waren. Der Altersmedian der Patienten betrug 24, 7 Jahre (14–70 Jahre), wobei Männer (96, 7 %) in überwiegender Zahl betroffen waren. Begleitverletzungen kamen bei Colon in 83, 7 % und bei Rectum in 69 % der Fälle viel häufiger vor als die isolierten Verletzungen. Die chirurgische Erstversorgung erfolgte bei 50 Verletzten an der Chirurgischen Universitätsklinik, während 105 Patienten in einem Feldlazarett operativ versorgt wurden. Von der Gesamtzahl aller Notfallpatienten wurden 28 bereits durch den primären Eingriff definitiv versorgt, während bei 127 Patienten eine Derivationsoperation durchgeführt wurde. In einem Zweiteingriff konnte bei 106 Patienten eine Kontinuitätswiederherstellung erreicht werden. Die Krankenhausverweildauer betrug im Median 32, 3 Tage (10–65 Tage). Ergebnisse: Gemäß den Verletzungsscores nach PATI und FCIS wurden 80 % der Patienten als schwerstverletzt eingestuft. Beim einzeitigen Vorgehen betrug die Komplikationsrate 92 %, während sie bei der zweizeitigen Derivationsmethode nur 34 % betrug. Die hohe Komplikationsrate des einzeitigen Vorgehens bezieht sich vorwiegend auf Anastomoseninsuffizienz und eine konsekutive Peritonitis. An diagnostischen Maßnahmen erwies sich die explorative Laparotomie besonders in den Feldlazaretten als ausreichend. Die Gesamtmortalität betrug 3, 2 %. Schlussfolgerung: Unser Behandlungskonzept orientierte sich an einer zweizeitigen operativen Versorgung (Derivationsmethode), da somit eine wesentliche Drosselung septischer Komplikationen erreicht werden konnte

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Kliničke medicinske znanosti

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