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Pregled bibliografske jedinice broj: 211338

Schnitzlers Gesellschaft - Eine Gesellschaft ohne glückliches Ende


Ivančić, Ružica
Schnitzlers Gesellschaft - Eine Gesellschaft ohne glückliches Ende, 2005., diplomski rad, Odjel za njemački jezik i književnost, Zadar


CROSBI ID: 211338 Za ispravke kontaktirajte CROSBI podršku putem web obrasca

Naslov
Schnitzlers Gesellschaft - Eine Gesellschaft ohne glückliches Ende
(Schnitzler's Society - A Society Without a Happy Ending)

Autori
Ivančić, Ružica

Vrsta, podvrsta i kategorija rada
Ocjenski radovi, diplomski rad

Fakultet
Odjel za njemački jezik i književnost

Mjesto
Zadar

Datum
27.04

Godina
2005

Stranica
68

Mentor
Kabić, Slavija

Ključne riječi
Arthur Schnitzlers Romane; Erzählungen und Dramen; Literatur der Jahrhundertwende/Wiener Impressionismus; das süße Mädel; falsche Moral; Ehe; Ehebruch; Ehre; das Bild der Juden
(Arthur Schnitzler's novels; short stories; plays; literature of the Fin de siecle; a sweet maiden; false morale; marriage; adultery; honour; the image od the Jew)

Sažetak
Arthur Schnitzler (1862-1931), der führende Schriftsteller der Wiener Moderne jüdischer Herkunft, übt in seinen Werken harte Kritik an der Gesellschaft der Habsburger Monarchie, deren höheren Kreisen er selbst gehört. Seine Werke "Anatol", "Anatols Größenwahn", "Der grüne Kakadu", "Liebelei", "Das weite Land", "Professor Bernhardi", "Der einsame Weg", "Leutnant Gustl", "Fräulein Else", "Casanovas Heimfahrt", "Traumnovelle", "Reigen", "Therese. Chronik eines Frauenlebens" und "Der Weg ins Freie" beschäftigen sich mit den Themen der Liebe und der falschen Moral, der Ehre und des Todes, des süßen Mädels und der Ehe. Schnitzlers Gesellschaft ist eine Synthese der Konventionen und Regeln, die nur an der Oberfläche in ihrer Vollkommenheit existieren. Hinter der Fassade entsteht eine andere, gegensätzliche, Welt der Lüge und der Liebelei, des Ehebruchs und der Doppelmoral. Anatol ist das typische Beispiel eines Wiener Bonvivants, der sein ganzes Leben dem Gefühl des augenblicklichen Glücks vorzieht. Das süße Mädel (Christine, Therese, das Stubenmädchen) ist auch ein Mitglied der Wiener Gesellschaft. Seine Rolle ist zeitlich begrenzt, da es, wie auch der Augenblick - eines der Schlüsselworte der Epoche -, als eine vergängliche Erscheinung funktioniert und als solche (von Männern) verbraucht wird. Die Liebe, auf den Begriff der Liebelei reduziert, stellt nicht mehr die Grundlage für eine Ehe dar. Die Ehe ist nur noch eine weitere gesellschaftliche Konvention, in der das Geld die Hauptrolle spielt. Da ihre eigenen Wünsche und die Persönlichkeit im Ganzen von der Männergesellschaft ständig verdrängt und regiert werden, ist die Frau (Else, Therese, einige Frauen im "Reigen") frustriert, enttäuscht und ihr Leben endet oft mit dem Selbstmord. Der Mann hat fast immer alle Rechte und Privilegien auf seiner Seite (Männer im "Reigen" ; "Das weite Land"). In der Gesellschaft, in der die Lüge zur Wahrheit wird und die Doppelmoral herrscht, kann das Individuum keinen festen Halt mehr finden. Manchmal schafft es seine eigene Welt - die Welt der Illusion und der alten Regeln (der Ehrenkodex in "Leutnant Gustl"). In den Rollen der Juden werden wichtige Bilder als Stufen ihrer (Nicht)Akzeptanz in der k.u. k. Monarchie von 1890 bis 1930 (Antisemitismus-Assimilation/Akkulturation-Zionismus -Aufgabe des Judentums)entworfen. Der Zerfall des Individuums ist die Vorwegnahme des Zerfalls der österreichisch-ungarischen Monarchie. Im methodisch-didaktischen Vorschlag für den DaF-Unterricht wird Schnitzlers Stück "Liebelei" didaktisiert (IV. Klasse Mittelschule ; 8. Lernjahr).

Izvorni jezik
Ger

Znanstvena područja
Filologija



POVEZANOST RADA


Projekti:
0130430

Ustanove:
Sveučilište u Zadru

Profili:

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Ivančić, Ružica
Schnitzlers Gesellschaft - Eine Gesellschaft ohne glückliches Ende, 2005., diplomski rad, Odjel za njemački jezik i književnost, Zadar
Ivančić, R. (2005) 'Schnitzlers Gesellschaft - Eine Gesellschaft ohne glückliches Ende', diplomski rad, Odjel za njemački jezik i književnost, Zadar.
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